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Hermann Hesse

* 2.7.1877 Calw
† 9.8.1962 Montagnola (Schweiz)

Hermann Hesse, Sohn eines Missionars und einer in Indien geborenen Missionarstochter, nahm zum Theologen bestimmt wie hundert Jahre vor ihm Friederich Hölderlin am evangelisch-theologischen Seminar in Maulbronn das Studium auf, entlief dem Seminar aber 1892, nachdem er dort gerade ein halbes Jahr verbracht hatte, um "entweder Dichter oder gar nichts" zu werden.

Das Gymnasium in Cannstatt besuchte er bis zur Mittleren Reife 1893. Anschließend machte er eine Mechanikerlehre in Calw und bis 1898 eine Buchhändlerlehre in Tübigen, wurde Buchhädler und Antiquar in Basel. Nach Italienreisen und ersten Erfolgen zog er 1904 nach Gaienhofen am Bodensee. 1911 reiste er nach Indien. Den Ersten Weltkreig erlebte er als Helfer des Roten Kreuzes. 1923 wurde er schweizer Staatsangehöriger. 1926 wurde er in die Preußische Dichterakademie aufgenommen, trat aber nach vier Jahren wieder aus aus. 1946 erhielt er den Nobelpreis für Literatur, 1955 den Friedenpreis des Deutschen Buchhandels.

Hesses Werk ist eine Dokumention seiner inneren Wandlungen. In frühen Jahren theamtisierte die Krise der Reifejahre. Seine Wendung zur indischen Philosophie ermöglichte die freie Einigung östlicher und westlicher Weisheit im Spätwerk.

Meine erste Begegnung mit Hesse war als in der Schule "Unterm Rad" gelesen wurde. Der Lehrer - Herr Krone - sprach zwar nicht in berauschter Euphorie, aber seine beharrliche Begeisterung für das Buch und Literatur überhaupt deutete mir erstmals an, daß Literatur etwas schönes sein muß, da ja sonst niemand so von ihr begeistert sein könnte.

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